Aktiv die kindliche Empathie fördern

Unstrukturierte Sommertage liegen vor uns. Was können wir mit unseren Kindern unternehmen, das gleichzeitig das Leben unserer Kinder reicher und ihnen Spaß macht?

Stärke in diesem Sommer die Empathie-Fähigkeit deines Kindes und du wirst im kommenden Schuljahr folgende Stärken sehen*:

  • Dein Kind ist körperlich entspannter und hat einen geringeren Stresspegel.
  • Dein Kind kann besser aufpassen und effektiver lernen.
  • Dein Kind hat weniger Verhaltensprobleme wie etwa Aggressivität.

Kinder lernen Empathie sehr gut, indem sie anderen helfen.

Beispielsweise kannst du Lebensmittel an eine Tafel spenden und mit deinen Kindern darüber sprechen, dass andere nicht genug zu essen haben. Sheila Sjolseth berichtet von ihrer Erfahrung:

Am stärksten nehme ich bei meinen Söhnen einen Unterschied wahr, wenn wir gemeinsam mit anderen in unserem Ort anderen helfen – wenn wir etwas tun, was überhaupt nicht ihrer Lebenswelt entspricht. Unsere am tiefsten gehenden Erfahrungen waren, als wir:

  • älteren Menschen im Pflegeheim halfen
  • obdachlose Menschen unterstützten
  • Menschen halfen, die medizinisch schlecht versorgt waren
  • Tiere im Tierheim versorgten

Es gibt mehr als die Mülltonnen des Nachbarn mit auf die Straße zu stellen oder jemandem die Tür aufzuhalten.

Das ist zwar alles gut, aber Empathie bildet sich, wenn man Kindern Erfahrungen ermöglicht, bei denen sie die Not eines anderen Menschen erkennen und sich entscheiden, ihm in dieser Not zu helfen.

  • Bereite leckere Snacks zu und bringe sie zur nächsten Feuerwache oder Polizeidienststelle.
  • Schreibe eine Dankeskarte oder male ein Bild für die Männer von der Müllabfuhr.
  • Packe ein Chemo-Carepaket für einen Freund der Familie.
  • Suche im Internet nach weiteren Ideen…

Und so geht es:

  1. Vorher: Überlegt gemeinsam, wem ihr helfen wollt. Sprecht darüber, wie sich das Leben dieses Menschen von dem des Kindes unterscheidet. Was erwartet uns?
  2. Mach es kurz: Denkt 10 Minuten darüber nach (nicht eingerechnet eventuelle Vorbereitungszeit).
  3. Zeig ihnen, wie es geht: Mache das Verhalten vor, dass du gerne bei deinen Kindern sehen möchtest.
  4. Lass sie helfen: Lass Ihnen sogar den Vortritt, wenn es darum geht, Ideen zu generieren und zu helfen.
  5. Werte hinterher aus: Sheila fragt ihre Kinder: “Habt ihr euch es so vorgestellt?Warum oder warum nicht? Inwiefern war euer Einsatz hilfreich für den anderen? Washat der andere gesagt oder getan, um euch zu zeigen, wie es ihm damit geht?“

Versuche es einmal und schaue, ob es die Mühe wert ist.

*Harris, P.L.  Children and Emotion: The Development of Psychological Understanding, 1989.

Tweetable:  Diese Sommeraktionen stärken die Empathie eines Kindes und können seinen Stresspegel senken. Klicken um zu twittern

Share This »  Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on StumbleUponShare on TumblrPin on PinterestShare on LinkedInEmail this to someone

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

12 + eins =