5 Aktionen, die Spaß machen und Kindern beibringen, an andere zu denken

In einer alten Ausgabe von Psychology Today fand ich einen Artikel von Dennis Rosen, M.D.

Kinder sind manchmal so von sich selbst eingenommen und so mit technischen Geräten und Spielsachen beschäftigt, dass wir uns manchmal fragen, ob sie überhaupt noch wahrnehmen und sich dafür interessieren, was um sie herum passiert. Gerne sagen wir uns dann: „Mit dieser Generation läuft irgendetwas falsch.

Aber das stimmt so nicht. Das Problem liegt an uns, an den Erwachsenen, die wir sie dazu herausfordern und darin anleiten könnten, an andere zu denken.

Bevor er nach Haiti ging, um dort in einem Krankenhaus mitzuarbeiten, erzählte Dr. Rosen der Schulklasse seiner, die damals in die zweite Klasse ging, von den Lebensbedingungen dort und zeigte Fotos von dem Leben, das Kinder wie sie dort führten. Nach seinem Besuch sammelten die Kinder dieser Klasse 7000 Vitamintabletten, die er mitnehmen und verteilen konnte.

Kinder erwerben ihre Resilienz außerhalb ihrer Komfort-Zone

Tun wir Kinder einen Gefallen, wenn wir ihnen immer den einfachsten und besten Weg überlassen? “Was Kinder aus gesunden Familien ausmacht, ist nicht die Abwesenheit von Problemen oder Leid, sondern ihre Fähigkeiten, damit umzugehen und Probleme zu lösen.”  (Froma Walsh)

Eine gute Definition für “resilient” für mich ist „die Fähigkeit, nach Widrigkeiten gestärkt und erfindungsreicher wieder auf die Füße zu kommen“.

So können Kinder Resilienz einüben

  • Lobe die Geduld eines Kindes, das aushält, wenn ein jüngeres Geschwister sein Spielzeug nimmt, statt einzuschreiten und den Konflikt zu stoppen.
  • Ermutige ein Kind: „Du bist echt toll, wenn es darum geht, Neues auszuprobieren!“

Erzähle Kindern von deinen eigenen Glaubenserfahrungen

Oft hat eine persönliche Geschichte zu einem Thema größere Aussage kraft als eine Moralpredigt. Statt einem Kind bei einem Thema oder einer Frage, die es beschäftigt, einfach zu sagen, was es tun soll, kann es manchmal hilfreicher sein, ihm eine Geschichte aus deinem eigenen Leben zu erzählen. Es hilft Kindern, kreativer zudenken und gibt ihnen die Zuversicht, selbst zu einer eigenen Lösung zu kommen.

Wenn Kinder Fragen stellen, hören wir ihnen idealerweise erst einmal zu und versuchen darüber mit ihnen weiter ins Gespräch zu kommen. Das funktioniert beispielsweise mit Antworten wie: „Du bringst hierwirklich wichtige Fragen ein.“ Oder: „Als ich ein Kind war, habe ich mir diese Frage auch gestellt. Ich freue mich, dass du über deine Gedanken mit mir sprichst.“